FAQ
Häufige Fragen
Gibt es den Bus schon?
Noch nicht. Das erste Fahrzeug ist im Aufbau, die ersten Pilotplätze vergeben wir
ab Herbst 2026. Was Sie hier sehen, ist eine Konstruktionsansicht, kein Foto — sobald
der Bus steht, tauschen wir sie gegen echte Bilder. Referenzkunden können wir
entsprechend auch noch keine nennen. Wer zu den Ersten gehört, bestimmt dafür Termin,
Use-Case und Konfiguration mit.
Welchen Stromanschluss brauchen wir?
Eine rote CEE-32A-Drehstromdose — Standard in Produktion und Werkstatt. Ist keine
vorhanden, installiert ein Elektriker sie vorab für wenige hundert Euro; das
organisieren wir als Teil des Onboardings.
Braucht der Bus Internet?
Nein — und das ist der Punkt. Das System arbeitet ohne Uplink. Die einzige
Verbindung nach draußen ist eine Glasfaser in ein von Ihrer IT kontrolliertes VLAN,
auf einem einzigen Port. Kein Funk, kein Weg ins Internet — nachprüfbar in Ihren
eigenen Firewall-Logs. Modell-Updates spielen wir im Depot ein, nie beim Kunden.
(Wir nennen das bewusst nicht „air-gapped": ein echter Air Gap hätte gar keine
Netzverbindung. Wenn Sie das brauchen, arbeitet Ihr Team im Fahrzeug — dann geht
kein Kabel ins Haus.)
Wie viele Mitarbeitende können gleichzeitig arbeiten?
Der Starter-Bus ist auf typische Büro-Nutzung von 100–300 Mitarbeitenden ausgelegt.
Ehrlich dazu: Diese Zahl stammt aus Bandbreiten-Rechnung und veröffentlichten
Benchmarks derselben Hardware-Klasse, nicht aus einer Messung an unserem eigenen
Fahrzeug. Die holen wir vor dem ersten Piloten nach und veröffentlichen sie. Was Sie
im Alltag eher spüren als die Tokenrate, ist die Zeit, bis ein sehr langes Dokument
eingelesen ist — deshalb begrenzen wir im Pilotprofil das Kontextfenster bewusst.
Was passiert nach dem Piloten mit unseren Daten?
Ihre Dokumente und Indizes liegen auf einer kundeneigenen NVMe-Kassette, die beim
Abschied bei Ihnen bleibt. Alles Übrige wird protokolliert und verifizierbar
gelöscht — das Löschprotokoll gehört zur Übergabe.
Welches Modell läuft auf dem Bus?
Auf dem Starter-Bus läuft Kimi K2.6 — ein offenes Modell mit 1 Billion Parametern
(davon 32 Milliarden pro Anfrage aktiv) und bis zu 256K Kontext. Wo es in Benchmarks
steht, welche es gewinnt und welche es verliert, steht datiert und mit Quellen auf
Benchmarks & Belege. Der Bus ist aber nicht auf ein
Modell festgelegt: Mistral, Llama, Qwen oder GPT-OSS laufen auf
derselben Hardware. Kimi K3 ist für einen zweiten, größeren Bus vorgesehen — sobald
die Gewichte veröffentlicht und von uns selbst gemessen sind.
Wer steckt hinter LLM BUS?
LLM BUS ist ein Angebot der Zuse-Systeme Germany GmbH aus Berlin, geführt von
Dmytro Gerasymchuk und Addnan Raza Ramma — ohne US-Mutterkonzern, damit auch ohne
CLOUD-Act-Durchgriff. Die Modelle sind offene Gewichte unter freier Lizenz (Kimi K2.6:
Modified-MIT) und laufen bei Ihnen ohne Uplink: kein Phone-home, keine Telemetrie,
kein Hersteller-Zugriff. Zur Herkunft der Modelle siehe den Abschnitt
Compliance.
Und wenn wir danach selbst kaufen wollen?
Perfekt — genau dafür ist der Pilot da. Die Pilotgebühr rechnen wir bei Beauftragung
einer Festinstallation innerhalb von 90 Tagen vollständig an. Was die
Festinstallation kostet, hängt von Größe, Integration und Betriebsmodell ab; die
Hardware weisen wir dabei transparent aus.